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XC Days

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XC Camp Flex – Am besten Ort

Die besten vier Tage einer Woche am besten Ort für die grosse Linie: Wir halten uns die Woche vom 14. bis 20. Juni 2027 frei, welche vier Tage und wo, sage ich zwei Tage vorher an. Prättigau, Engadin, Wallis, Berner Oberland, Tessin, Bayern oder Österreich. Für Piloten, die die grossen Linien ihres Gebiets schon fliegen.

Für dich, wenn das stimmt: Du bist schon mehrere Strecken über 50 bis 80 Kilometer geflogen. Jetzt willst du länger als vier Stunden fliegen, Tage ausfliegen und grosse Linien lernen, dort, wo die Woche am meisten hergibt.

Blick aus grosser Höhe über ein Alpental, gegenüber eine mächtige Felswand mit Gletschern darüber, weit weg am Himmel ein zweiter Gleitschirm.
Blick aus grosser Höhe über ein weites Gletscherplateau im Wallis, vorne ein dunkler Felsgrat, dahinter Gipfel bis zum Horizont.Ein roter Gleitschirm hoch über einem Grat, dahinter vergletscherte Gipfel und Quellwolken.Start auf einer steilen Bergwiese: Der weiss-rote Schirm steigt über den Piloten, dahinter eine Bergkette.

Die Woche entscheidet das Wetter

Wir halten uns eine ganze Woche frei, sieben Tage. Geflogen werden die besten vier davon, im besten Gebiet: Prättigau, Engadin, Wallis, Berner Oberland, Tessin. Ist es in der Schweiz schlecht, Bayern oder Österreich. Zwei Tage vorher schaue ich mir an, wo die Lage am meisten hergibt. Dann sage ich Tage und Region an. Danach stehen sie fest.

Was das für dich heisst: Du buchst deine Unterkunft selbst, sobald Tage und Region stehen, Empfehlungen bekommst du von mir. Als kleine Gruppe finden wir ausserhalb der Ferienzeit zu siebt auch kurzfristig etwas.

Was du lernst

Beobachten, analysieren, entscheiden. Diese drei wiederholen sich den ganzen Tag; mit jedem Durchgang wird die Kette schneller.

Die Prognose deuten. Welcher Tag etwas hergibt und wo an ihm die Potenziale und die Gefahren liegen.

Den Streckenflug planen. Die Linie vorher durchgehen: wo die Schlüsselstellen sind, wo die Gefahren und wo die Landeplätze.

Das Zeitfenster des Tages. Eine grosse Linie hat einen Anfang und ein Ende: wann du oben sein musst, damit die letzte Querung noch vor dem Talwind liegt. Und wo du bist, wenn er einsetzt.

Gefahren erkennen. Wo das Lee liegt, wie weit es hinter den Grat reicht, wo und wie hoch der Talwind fliesst. Und welche Optionen du dann hast.

Die zweite Hälfte des Tages. Der Talwind am Nachmittag, der Talschluss, der Wechsel auf die Sonnenseite: die Stellen, an denen eine grosse Linie gewonnen oder abgebrochen wird.

Auf der Linie bleiben. Aufdrehen nur, wenn du musst. Dazwischen die tragenden Linien nutzen und damit Strecke machen.

Plan A und Plan B fliegen. Die Planung steht vom Vorabend. In der Luft gleichst du sie mit dem ab, was du tatsächlich siehst: Daraus wird ein neuer Plan A und dazu ein Plan B, falls der erste nicht aufgeht.

Schlüsselstellen und Querungen. Wann du Gas rausnimmst, wie du die Stelle vorher planst, wo du davor deine maximale Höhe machst und wo du drüben wieder Thermik findest.

Die Region wählen. Warum es an diesem Tag Sinn macht, an genau diesem Berg zu stehen. Zwei Tage vorher gehen wir zusammen durch, was die Lage hergibt.

Wo dir eine Stelle Respekt einflösst. Die gehen wir vorher zusammen durch: Was musst du sehen, damit du sie fliegst? Wo liegt dein Umkehrpunkt? Weiter kommen und sicher unterwegs sein ist dabei dieselbe Frage, nicht zwei.

Am Gipfel zeigt ein Pilot in oranger Jacke über die Gletscher in die Ferne, zwei andere schauen mit.

Für wen dieses Camp gedacht ist

Für dich, wenn du schon mehrere Strecken über 50 bis 80 Kilometer geflogen bist und jetzt länger als vier Stunden fliegen, Tage ausfliegen und grosse Linien lernen willst. Oder sie schon fliegst und es dort tun willst, wo die Woche am meisten hergibt.

Die Gruppe, die sich hier zusammenfindet, fliegt ambitioniert. Es geht darum, an diesen Tagen viel herauszuholen: mal ein paar Kilometer jagen, aber auch den Alpenhauptkamm überqueren oder einen Gipfel überhöhen.

Für wen es nicht passt

Wer Ort und Tage ein halbes Jahr im Voraus wissen muss, ist hier falsch: Die Woche hältst du dir ganz frei, welche vier Tage und wo, steht erst zwei Tage vorher. Wer damit gut leben kann, für den sind auch die spontanen XC Days etwas. Und wer seine ersten Strecken noch vor sich hat, ist im Goms oder im Frühling im Wallis besser aufgehoben: Dort fliegt die Gruppe dasselbe Tempo.

Inbegriffen

  • Vier Tage Begleitung, in der Luft und am Boden
  • Tage und Region nach Wetterlage, angesagt zwei Tage vorher
  • Jeden Morgen Meteo-Briefing und Gebietsbriefing
  • Begleitung über Push-to-Talk-App und Funk: den Knopf fürs Handy schenke ich dir, Headset und PMR-Funkgerät leihe ich dir
  • Unterkunftsempfehlungen für die gewählte Region
  • Gebietswahl mit Blick auf den ÖV: nach einer Aussenlandung kommst du in der Regel mit dem Zug zurück
  • Debriefing und Trackauswertung am Abend: aus jedem Flug nimmst du ein Learning mit
  • Fotos und Video aus der Luft: ich fotografiere dich unterwegs und meine 360-Grad-Kamera läuft den ganzen Flug mit, für die Auswertung am Abend
  • Übungen für danach: Was dir gut gelungen ist und was noch besser geht, mache ich dir zu zwei, drei Übungen für deine nächsten Flüge
  • Ein Gespräch unter vier Augen über dein Ziel für diese vier Tage

Nicht inbegriffen

  • Anreise: mit dem Zug oder dem Auto, das organisierst du selbst. Im Camp fahren wir dann kein Auto, sondern Bahn und Bus: Wo wir landen, steht am Morgen nicht fest.
  • Unterkunft: du buchst sie selbst. Das ist Absicht: Die einen schlafen im Camper, die anderen im Hotel und Vorreservieren kostet beide Zeit und Geld. Empfehlungen bekommst du von mir.
  • Bergbahnen, Billette für Bahn und Bus, Verpflegung
  • Versicherungen: Haftpflicht ist Pflicht, Unfall und Bergung dringend empfohlen
  • Rückreise nach einer Aussenlandung: wir wählen die Gebiete so, dass der Rückweg mit dem ÖV funktioniert

Was du selbst organisierst

  • Brevetierter Gleitschirmpilot: SHV-Brevet oder mindestens IPPI 4
  • Deine Unterkunft in der angesagten Region: die buchst du selbst, sobald Tage und Region stehen. Als kleine Gruppe finden wir ausserhalb der Ferienzeit zu siebt auch kurzfristig etwas
Wie ein Tag abläuft
  1. 08:00

    Meteo-Briefing

    Wir lesen die Lage gemeinsam und legen Plan A, Plan B und Plan Z fest.

  2. 08:45

    Gebietsbriefing

    Start- und Landeplätze, Luftraum, die Stellen, an denen man hier aufpasst.

  3. 11:00

    In die Luft

    Streckenflug mit Begleitung über Push-to-Talk-App und Funk: mal fliege ich vor, mal fliege ich mit.

  4. 16:00

    Rückweg

    Mit dem ÖV zurück zum Ausgangspunkt. Unterwegs wird schon das Meiste besprochen.

  5. 18:30

    Auswertung

    Die Tracks nebeneinander, auch meiner. Der wichtigste Teil des Tages.

  6. 20:00

    Ausklang

    Gemeinsam essen, wer mag. Freiwillig, vier Tage am Berg sind auch anstrengend.

Zeiten sind Richtwerte. Das Wetter verschiebt sie, nicht der Plan.

Voraussetzungen

  • Gültiges Brevet: SHV oder IPPI 4
  • Du bist schon mehrere Strecken über 50 bis 80 Kilometer geflogen. Jetzt willst du länger als vier Stunden fliegen, Tage ausfliegen und grosse Linien lernen, dort, wo die Woche am meisten hergibt.
  • Lufttüchtiges, geprüftes Material: der Schirm darf ausdrücklich ein A oder B sein
  • Vario mit GPS
  • Haftpflichtversicherung mit mindestens einer Million Franken Deckung, dazu Unfall- und Bergungsversicherung
  • Handy mit Datenabo: die Verständigung in der Luft läuft über eine Push-to-Talk-App (Zello)
  • Vier Tage am Stück Zeit. Kurzfristiger geht es über die XC Days.

Was über dir hängt, ist mir dabei ziemlich egal: Es entscheidet die Linie und der richtige Tag, nicht das Material.

Ich fliege mit dir, ich fliege nicht für dich. Start, Route, Umkehr und Landung entscheidest du: meine Einschätzung ist eine Empfehlung, keine Freigabe.

Termine und Ablauf

Ob es stattfindet
Spätestens 24. Mai 2027, drei Wochen vorher. Ab 4 Personen ist das Camp gesetzt; kommen weniger zusammen, sage ich ab und du bekommst alles Bezahlte zurück.
Wenn das Wetter nicht will
Gibt die Prognose ungefähr zweieinhalb Flugtage her, findet das Camp statt. Läuft es an einem einzelnen Tag am Ausgangsort nicht, fahren wir dorthin, wo es geht: Deine Unterkunft bleibt, wo sie ist und wenn die Strecke es verlangt, organisiere ich einen Fahrer. Sieht die ganze Woche deutlich schlechter aus, verschiebe ich das Camp. An einem Tag, an dem gar nichts geht, arbeiten wir am Boden.
Welche Tage und wo
Zwei Tage vor dem ersten Flugtag sage ich die vier Tage, die Region und den Treffpunkt an. Erst dann buchst du deine Unterkunft; Empfehlungen bekommst du von mir. Als kleine Gruppe finden wir ausserhalb der Ferienzeit zu siebt auch kurzfristig etwas.
Anreise
Am Abend vor dem ersten Flugtag. Am Vorabend anzureisen ist keine Pflicht, macht den ersten Tag aber deutlich entspannter.
Erster Flugtag
Treffen um 08:00 Uhr am ersten der vier Tage
Ende
Am vierten Tag gegen 18:00 Uhr
Welches Camp passt zu mir?

Jedes Camp setzt voraus, dass du Thermik fliegst. Darüber unterscheiden sich die Camps in dem, was du mitbringst und was du willst. Drei Sätze, einer davon trifft auf dich zu und dahinter stehen die Camps, die dafür gebaut sind.

Streckenfliegen lernen
Du drehst in einfacher Thermik auf. Strecke bist du noch kaum geflogen, deine Flüge waren kürzer als etwa zwanzig Kilometer.Danach fliegst du dieselbe Linie noch einmal, diesmal ohne mich am Funk.Saisonstart im Tessin 15.–18. Apr. 2027Das Goms 13.–16. Mai 2027Thermikcamp im Berner Oberland 26.–30. Mai 2027
Weiter fliegen
Du fliegst Thermik und bist schon Strecke geflogen: etwa zwanzig Kilometer und mehr stehen. Jetzt willst du weiter als bisher, längere Linien, ein neues Gebiet oder das hochalpine Gelände.Danach entscheidest du unterwegs selbst: wann du gehst, wo du querst, wann du umkehrst.Frühling im Wallis 6.–9. Mai 2027Zwischen den Viertausendern 5.–8. Aug. 2027Zwischen den Viertausendern, zweite Woche 12.–15. Aug. 2027Die Walliser Südtäler 2.–5. Sept. 2027Herbst zwischen den Viertausendern 9.–12. Sept. 2027
Grosse Linien
Dreissig bis achtzig Kilometer stehen schon und du willst die grossen Linien eines Gebiets gemeinsam fliegen, von Tal zu Tal.Danach liest du den Tag selbst und legst die Linie danach, statt einer fertigen zu folgen.XC Camp Flex – Am besten Ort 14.–20. Juni 2027 · diese Seite

Noch nicht so weit? Drehst du noch nicht in jeder Thermik auf, musst du nicht warten, bis es von allein kommt: Ein Coaching-Tag zu zweit zeigt, wo du stehst und du nimmst zwei, drei Übungen für die nächsten Flüge mit. Über die Saison dazu Briefing und Debriefing, damit aus jedem Flug ein Learning wird.

Bist du unsicher, welcher Satz deiner ist, schreib mir mit einem Satz, wo du stehst: Flüge, Schirm, längster Flug. Ich sage dir ehrlich, welches Camp bei dir dran ist und wenn es keines ist, sage ich das auch. Und wenn ihr zu dritt oder zu viert am selben Punkt steht, mache ich daraus Tage nur für euch.

Schreib mir, wo du stehst

14.–20. Juni 2027, die besten vier Tage davonnoch 1 von 6 frei
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Spontane XC Days

Die Community

Die ersten Ansagen kommen ab Februar 2027: fünf Tage vorher die Tendenz, drei Tage vorher der Plan, 48 Stunden vorher die verbindliche Ansage. Senden kann nur ich und die anderen sehen deine Nummer nicht.

Damit ich dich in der Community zuordnen kann.

Wo stehst du?

Wie ein Flugtag abläuft und was er kostet, steht auf /xc-days/. Ab 3 Personen steht ein Tag; mit der Zusage gelten die AGB. Was mit deinen Angaben passiert, steht im Datenschutz.