Zum Inhalt springen
streckenfliegen
DEEN
XC Days
Weiter Blick über ein Tal: ein einzelner roter Gleitschirm auf dem Weg zur nächsten Bergkette.

Mit Chris Fromm · Schweiz und angrenzende Länder

Streckenfliegen
in den Alpen

Wir fliegen gemeinsam an guten Flugtagen. Ich bereite den Tag vor und wir gehen ihn am Vorabend zusammen durch, in der Luft erkläre ich dir, was ich sehe und wie ich Entscheidungen treffe und am Abend machen wir aus dem Geflogenen ein Learning für den nächsten Flug.

Ein roter Gleitschirm hoch über einem Gletscherbecken, dahinter verschneite Viertausender.Ein roter Gleitschirm dicht vor der zerrissenen Abbruchkante eines Gletschers, ringsum nur Eis und Schnee.Ein einzelner roter Gleitschirm vor einer riesigen Felswand, winzig gegen den Fels.

Das Kernangebot

Spontane XC Days

An Tagen, an denen es wirklich geht. Es entscheidet die Prognose, nicht der Kalender.

So erfährst du davon

Die Ansagen bekommen

Die Ansagen laufen über die WhatsApp-Community «Spontane XC Days»: fünf Tage vorher die Tendenz, drei Tage vorher der Plan, 48 Stunden vorher die verbindliche Ansage mit Region, Route und Treffpunkt. Senden kann dort nur ich und die anderen sehen deine Nummer nicht.

Kein WhatsApp? Dann schicke ich dir dieselben Ansagen per Mail, dafür ist der zweite Knopf.

Die ersten Ansagen kommen ab Februar 2027. Wer jetzt dabei ist, liest sie als Erster.

Drei Pilotinnen und Piloten auf der Startwiese, lachend, dahinter eine grosse Felswand mit Gletscher.
Startwiese, kurz vor dem Aufziehen. Mehr als sechs sind wir nie.

Worum es geht

Es geht um Entscheidungen

Streckenfliegen ist zu einem kleinen Teil Thermikfliegen und zu einem grossen Teil Entscheiden. Und Entscheiden kann man üben. Wenn du die Gefahren kennst, siehst du plötzlich die Optionen: wo es durchgeht, wo du lieber nicht fliegst, wo Plan A, B und Z liegen.Die Kilometer kommen dann von selbst dazu.

Weiter Blick über ein Tal: ein einzelner roter Gleitschirm auf dem Weg zur nächsten Bergkette, rechts ein schroffer Grat, im Dunst dahinter die weiteren Ketten.
Die Talquerung ist geplant, bevor du sie fliegst: nächste Thermik über dem Grat, Landemöglichkeiten im Tal.

Den Tag lesen

Erwartung aus der Prognose, Abgleich am Startplatz, Live-Werte in der Luft und dann entscheiden.

Plan A, B und Z

Routen mit mehreren Optionen denken, statt auf eine einzige Linie zu hoffen.

Gefahren sehen

Talwind, Lee oder starken Wind früh lesen und die Optionen kennen, um sie zu umgehen.

Aus dem Track lernen

Im Debriefing wird aus einem Flug ein Learning, das du beim nächsten Mal wiedererkennst.

Passt, wenn …

Du kannst in der Thermik aufdrehen.

Du kennst deinen Hausberg und willst darüber hinaus.

Du möchtest verstehen, wo Thermik entsteht und sie gezielt anfliegen.

Du willst auf dem ganzen Flug eine gute Landeoption haben.

Du fliegst seit Jahren und willst wissen, was dich über deine bisherigen Flüge hinausbringt.

Oder du fliegst schon Strecke und willst die grossen Linien eines Gebiets gemeinsam fliegen.

Und egal, wo du in dieser Liste stehst: Ich pushe nicht einfach. Ich schaue, was du an diesem Tag brauchst: den einen fordern, dem anderen zeigen, wann Abwarten die bessere Entscheidung ist. Am Abend soll jeder ein Stück weiter sein als am Morgen.

Was mir wichtig ist

Vorausschauend fliegen

Vorausschauend fliegen heisst für mich: die Luft lesen, bevor man in ihr steckt. Wo liegt das Lee und wie weit reicht es hinter den Grat? Wo beschleunigt der Wind, wo ist der Hang überspült und wo trägt die Thermik so gut, dass sie den Hang schützt? Wie stark wird der Talwind heute, wie wird er zum Prallhang und wo zu einem Lee? Und was sagen die Wolken darüber, aus welcher Richtung es oben tatsächlich weht? Das sind die Fragen, die ich mir vor, während und nach dem Flug ständig zu beantworten versuche.

Fragen, die mich auf einem Flug weiterbringen: Wo entsteht die Thermik überhaupt und wie fliege ich sie an, damit ich sie treffe statt streife? Wie hoch geht es heute? Wie viel Höhe brauche ich, um nach der Querung drüben wieder etwas zu erwischen? Vieles davon plane ich am Vorabend, den Rest versuche ich in der Luft zu erkennen, bevor ich dort bin.

Das ist für mich der Kern von Sicherheit. Die brenzligen Momente entstehen selten aus dem Nichts, sondern aus einer Entscheidung, die zwanzig Minuten früher gefallen ist. Was ich früh sehe, muss ich später nicht ausfliegen.

Und es ist derselbe Blick, der mir die Kilometer bringt. Wenn ich erkenne, wo die Luft arbeitet und wo sie abreisst, fliege ich die Linie, die trägt und gehe die Querung mit einem Plan B im Rücken an. Sicherheit und Potenzial sind für mich nicht zwei Themen, sondern dasselbe Können.

Über mich

Wer dahintersteht

Hinter «streckenfliegen.com» stehe ich, Chris Fromm. Ich wohne bei Interlaken, fliege seit 2015 und verbringe die besten Tage im Jahr in den Alpen.

Begleiten habe ich woanders gelernt

Nicht im Fliegen, sondern in der Physiotherapie: verstehen, wo jemand gerade steht, wo er hinwill und was ihm auf diesem Weg tatsächlich hilft. Nicht, was ich an seiner Stelle täte. Genau das mache ich jetzt mit dem Gleitschirm.

Vier Jahre Wallis

Chris Fromm im Flugoverall auf der Terrasse einer Bergstation, die Leinen des gepackten Schirms in den Händen, dahinter verschneite Gipfel.

Dort habe ich das Streckenfliegen für mich entdeckt, in einer spannenden Lehrstube. Talwinde aus vier Richtungen, kräftige Thermik und jede Nord- oder Südlage macht sich bemerkbar. Mit einem Rezept kam ich da nicht weit: ich musste verstehen, was gerade passiert. Das hat mich mehr geprägt als alles andere. Heute bin ich im Berner Oberland zuhause und regelmässig zurück im Wallis.

Wie es dazu kam

Angefangen hat es nicht mit einem Plan, sondern mit Fragen. Vor guten Flugtagen kamen Nachrichten: «Wie wird das Wetter morgen im Wallis?» Ich habe geantwortet, halbwegs gut, so weit das in einer Nachricht geht, bis es mir irgendwann zu viel wurde. Heute gibt es dafür das Briefing am Vorabend. Und nach dem Flug das Debriefing, mit der Frage, die ich am liebsten höre: «Was glaubst du, hätte ich besser machen können?»

Mit den Camps war es gleich. Immer wieder hat jemand gefragt, ob ich so etwas anbiete. Also habe ich es gemacht, erst allein, dann ein paar Jahre über einen Arbeitgeber, jetzt wieder allein. Die Vorträge kamen auf demselben Weg und das Einzel-Coaching auch.

So ist über ein paar Jahre ein Angebot entstanden, das ich mir nicht ausgedacht habe. Jedes Stück davon gibt es, weil jemand danach gefragt hat. Seit 2026 ist das mein Beruf. Was gleich bleibt: Ich erkläre dir, was ich sehe und wie ich Entscheidungen treffe.

Was ich am Streckenfliegen liebe

Das Kribbeln im Bauch vor einer Querung. Ich glaube zu wissen, was mich auf der anderen Seite erwartet. Sicher weiss ich es nie. Plan B liegt bereit, Plan Z, die Landung, sowieso. Und wenn nichts davon aufgeht, stehe ich am Boden und habe trotzdem etwas gelernt.

Am liebsten bin ich allein oder zu zweit unterwegs, auf One-Way-Flügen in eine Richtung. Einen guten Ausgangsort aussuchen, grober Plan, eine Richtung, gute Entscheidungen in der Luft und dann einfach losfliegen, ohne zu wissen, wo ich abends stehe.

Ich erzähle dir lieber, was bei mir schiefgelaufen ist, als was besonders gut lief. Aus dem Ersten lernst du mehr.

Worum es mir geht

Um das freie Fliegen: selbst entscheiden, wohin es geht. Mehr Wissen heisst dabei für mich weniger Angst. Wenn ich verstehe, was der Tag macht, fliege ich freier.

Das kommt aus Handwerk. Gute Planung, Beobachtung am Boden und in der Luft, die Hilfsmittel richtig nutzen und aus jedem Flug etwas mitnehmen. So erkenne ich die guten Tage, treffe oben die besseren Entscheidungen und weiss, wo es heikel wird. Gefahren zu kennen macht mich nicht ängstlich, sondern frei: Wenn ich sie sehe, kommen auch die Optionen.

Was dabei über dir hängt, ist mir egal. Eine Querung mit dem A- oder B-Schirm feiere ich mehr ab als jeden Kilometer auf dem Wettkampfgerät. Relevant sind gute Entscheidungen, die Linie und der richtige Tag, nicht das Material. Was ich dir mitgeben will, ist diese Selbständigkeit: nicht, dass du mich brauchst, sondern dass du irgendwann allein und freier losziehst.

Glück ist, wenn Gelegenheit und Vorbereitung aufeinandertreffen.Seneca

Wenn dir das entgegenkommt: schreib mir. Am liebsten mit einem Satz dazu, wo du gerade stehst.

Stimmen

Chris trifft die Abwägung zwischen Sicherheitsbewusstsein und Komfortzone verlassen genau richtig. Aus seiner Zeit bei Burnair bringt er ein enormes Meteo-Wissen mit und zeigt dir, wie du die Werkzeuge für Flugvorbereitung und Debriefing für dich nutzt. So lernst du nicht nur besser zu fliegen, sondern das Fliegen besser zu verstehen.
Portrait von Lukas BischofLukas BischofXC Camp
Chris hat mir erklärt, was für mich nicht immer sichtbar oder offensichtlich war und mir Tipps gegeben, ohne mich zu überfordern. Er bringt einem Dinge bei, die andere automatisch machen, ohne darüber nachzudenken. Man hat nie das Gefühl, zu „dumm“ zum Fliegen zu sein, sondern einfach noch etwas Zeit und Erfahrung zu brauchen. So habe ich gelernt, mich in der Luft wohlzufühlen und meinem Instinkt zu vertrauen.
Portrait von Alina BurauAlina BurauEinzelcoaching, Alpenüberquerung Wallis–Berner Oberland
Ich reise inzwischen spielerisch herum, statt permanent gegen das Absaufen zu kämpfen. Ich achte viel mehr auf den Wind und die genaue Form der Wolken und gebe mich nicht mehr mit gutem Steigen zufrieden. Bei Chris habe ich oft genug gesehen, dass es wenige Meter weiter nochmal besser geht. Er erklärt im Fliegen, was er beobachtet und warum er sich so entscheidet und bleibt dabei nah bei dir, statt irgendwo weit weg zu warten.
Portrait von UlligundeUlligundeCoaching zu zweit im Berner Oberland
Chris analysiert die Prognose und gleicht sie mit dem ab, was das Wetter tatsächlich macht. So fallen die Entscheidungen schon vor dem Start. In der Luft läuft diese Schleife weiter und passt sich laufend an Ziel und Niveau der Piloten an. Seine Ortskenntnis in den Alpen ist enorm, er kennt die entscheidenden Punkte und weiss, worauf man dort achten muss. Und er hat es selten eilig: Er überlegt sich eine Strategie und überlegt sie nochmal, bevor er handelt.
Portrait von Idris BirchIdris BirchOne-Way-Buddy, über 2000 km zusammen geflogen

Newsletter

Alle paar Wochen eine Mail: was bei den XC Days, den Camps und den Vorträgen ansteht und zwischendurch ein kleines Wissens-Video oder eine kurze Erklärung zum Lesen. Die kurzfristige Ansage für einen Flugtag läuft weiter über die WhatsApp-Community «Spontane XC Days». Dort steht 48 Stunden vorher, wo es hingeht.

Mit dem Eintragen erlaubst du mir, dir den Newsletter an diese Adresse zu schicken. Abmelden jederzeit, ein Wort reicht. Was mit deiner Adresse passiert, steht im Datenschutz.

Kontakt

Sag mir kurz, worum es geht

Spontane Flugtage, ein Camp, ein Coaching-Tag, ein Debriefing oder ein Vortrag für deinen Club. Ich melde mich in der Regel innerhalb von zwei Werktagen mit einem konkreten Vorschlag und einer Offerte.

Oder direkt: info@streckenfliegen.com · +41 78 325 46 16

Was für eine Buchung gilt, steht in Kürze zuoberst in den AGB.

Spontane XC Days

Die Community

Die ersten Ansagen kommen ab Februar 2027: fünf Tage vorher die Tendenz, drei Tage vorher der Plan, 48 Stunden vorher die verbindliche Ansage. Senden kann nur ich und die anderen sehen deine Nummer nicht.

Damit ich dich in der Community zuordnen kann.

Wo stehst du?

Wie ein Flugtag abläuft und was er kostet, steht auf /xc-days/. Ab 3 Personen steht ein Tag; mit der Zusage gelten die AGB. Was mit deinen Angaben passiert, steht im Datenschutz.